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Frauenarztpraxis Margarita Nekarda - Dr. Ulrike Emde // Telefon 06081-10180

Ersttrimessterscreening (ETS) Nackenfaltenmessung

Ersttrimessterscreening (ETS)/ Nackenfaltenmessung

Das Screening findet zwingend zwischen der 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswoche statt. Es beinhaltet eine ausführliche Ultraschalluntersuchung des Kindes, wozu auch die Beurteilung der sogenannten NT (nuchal transluciency) gehört. Zusätzlich findet bei dieser Untersuchung bereits eine sehr genaue Betrachtung des Kindes im Detail statt, sodass durch diese Untersuchung frühzeitig Hinweise für Auffälligkeiten, z.B. Skelettdeformitäten, Herzfehler, Kopffehlbildungen entdeckt werden können.

Die Untersuchung gibt Hinweise für eine eventuell vorliegende Chromosomenstörung (z.B. Trisomie 21,13,18).  Zusätzlich kann das exakte Schwangerschaftsalter ermittelt werden. Bei Mehrlingsschwangerschaften ist eine zusätzliche Beurteilung der Plazentaverhältnisse als Basis für die weitere Schwangerschaftsplanung von großer Bedeutung.

Das Ersttrimesterscreening ist kein Bestandteil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge und somit keine Leistung die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird. Die Kosten für diese Untersuchung sind als sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (iGeL) von Ihnen selbst zu tragen.

Das Ergebnis ist eine sogenannte individuelle Risikoberechnung, die für jede Patientin allein erfolgt. Man kann hier die individuelle Wahrscheinlichkeit für das Auftreten bzw. Vorliegen einer Chromosomenstörung ermitteln. Zur Berechnung zieht man eine spezielle Software heran, die dann das Risiko aus mütterlichem Alter, NT, Bluthormonwerden PAPP-A und ß-HCG ermittelt.

Bei Auffälligkeiten oder hohem Risiko für eine Chromosomenstörung kann im Weiteren eine Untersuchung von Fruchtwasser, oder von Zellen aus dem Mutterkuchen erfolgen.